Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Treffen der Arbeitsgruppe „Remote-Labore in Deutschland“ im Ruhrpott

18.01.2019 - Kurz vor Weihnachten luden Kollegen von der TU Dortmund zum Expertentreffen Remote-Labore in Deutschland. Eine gute Möglichkeit, um unser „Industrial eLab“ und unsere Forschungsergebnisse vorzustellen, aber auch um einen Überblick über diesbezügliche Aktivitäten in Deutschland zu bekommen. Das Spektrum reichte von Projektideen bis hin zu in der Lehre seit Jahren etablierten Remote-Laboren, wie GOLDi-Lab der TU Ilmenau.

Besonders beeindruckend waren die hiesigen Remote-Labor-Arbeitsplätze, insbesondere die im BMBF-Projekt ELLI entstandene „Teleoperative Prüfzelle zur Materialcharakterisierung für die Umformtechnik“, in der ein Kuka-Roboter das Handling von Prüfstücken übernimmt.

Das Treffen war wirklich eine gelungene Veranstaltung, was an der tollen Organisation durch die Dortmunder aber auch an der Heterogenität und Offenheit der Teilnehmer lag. Zwei Fragen wurden besonders intensiv diskutiert:

1. Wie kann der Erfolg eines Remote-Labors auch über Projektlaufzeiten hinaus gesichert werden?

2. Wie kann das Lernen aus Fehlern aber auch Stärken vorangegangener Remote-Labor-Ansätze ermöglicht bzw. vereinfacht werden?

In den Diskussionen hatte man tatsächlich teilweise das Gefühl, dass das sprichwörtliche Rad durch jeden Wissenschaftler, jedes Projekt immer wieder neu erfunden wird. Vielleicht kann das entstehende Netzwerk dem ja etwas entgegenwirken? In Planung sind unter anderem Informationsmaterialien wie Wiki-Artikel und Videos. Auf der Pre-Conference der dghd2019 in Leipzig werden wir uns erneut zusammensetzen und mit der Arbeit hoffentlich ein ordentliches Stück vorankommen.

 
Letzte Änderung: 18.02.2019 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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Projektleitung
Jun.-Prof. Dr. Sebastian Zug