Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelles

Unser Beitrag auf der DeLFI 2019: Unterstützung Studierender beim Lernen im Remote Labor

01.10.2019 - Zwar bieten Remote-Labore viele Vorteile, wie die Nutzung von überall und jederzeit sowie die Vorbereitung der Studierenden auf die digitalisierte Arbeitswelt, aber es gibt auch Herausforderungen. Eine didaktische Herausforderung besteht darin, Studierenden, die in den Selbstlernphasen auf das Labor zugreifen, die notwendige inhaltliche Anleitung und Unterstützung anzubieten, um Frustration, geringen Lernerfolg und Dropout zu vermeiden. In zwei empirischen Studien haben wir untersucht, wie sich zwei unterschiedliche Formen von Anleitung auf die Motivation und den Programmier- bzw. Lernerfolg auswirken. Unsere Ergebnisse konnten wir im Rahmen der DeLFI präsentieren.

eLab auf DeLFI2019

Den zugehörigen Kurzartikel finden Sie hier:

Hawlitschek, A., Dietrich, A. & Zug, S., (2019). Welche inhaltliche Unterstützung ist für Studierende beim Programmieren in einem Remote-Labor hilfreich?. In: Pinkwart, N. & Konert, J. (Hrsg.), DELFI 2019. Bonn: Gesellschaft für Informatik e.V.. (S. 335-336). Online unter https://dl.gi.de/bitstream/handle/20.500.12116/24438/DELFI2019_342_Welche_inhaltliche_Unterstuetzung_ist_fuer_Studierende_beim_Programmieren_in_einem_Remote-Labor_hilfreich.pdf?sequence=1&isAllowed=y
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Industrial eLab auf der EARLI 2019

26.08.2019 - Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz der European Association for Research on Learning and Instruction ist eine der wichtigsten europäischen Konferenzen im Forschungsbereich des Lehrens und Lernens mit Medien. In diesem Jahr fand die Konferenz an der RWTH in Aachen statt. Damit war es nicht nur möglich, Flugzeuge zu meiden und bequem mit dem Zug anzureisen, sondern auch gleich noch die Eliteuni kennenzulernen und ein paar historisch bedeutsame Bauten zu besichtigen.

Da unsere Studie zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht abgeschlossen war, hatten wir uns dafür entschieden, einen Posterbeitrag einzureichen und erste Ergebnisse zur didaktischen Anleitung von Studierenden in den Online-Phasen zu präsentieren. Meine Erfahrungen mit eigenen Präsentationen auf der EARLI beschränkten sich bisher nur auf Vorträge, daher war ich gespannt, ob sich eine Postersession inhaltlich überhaupt lohnen würde. Tatsächlich war ich am Ende positiv überrascht. Der große Vorteil von Posterpräsentationen ist, dass, anders als in den Vortragssessions, viel mehr Zeit für Diskussionen zur Verfügung steht. Jeder Posterbeitrag durfte anfangs in maximal fünf Minuten kurz vorgestellt werden, dann konnten die Anwesenden zu den Postern ihrer Wahl gehen und hatten Zeit für Nachfragen, Anregungen und Diskussionen. Das gefällt mir deutlich besser, als die Vortragssessions, in denen nach dem Vortrag in der Regel nur noch Zeit für eine oder zwei Nachfragen bleibt. Da unsere Postersession gut besucht war, fanden sich auch eine ganze Reihe von Interessierten an unserem Poster ein, nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Studierende, die das Remote-Labor-Konzept toll fanden und mehr darüber erfahren wollten. Es hat sich also nicht nur inhaltlich gelohnt!

Was sonst noch in der Konferenzwoche geschah: Viele tolle Vorträge angehört und auch einige weniger gute. Mit vielen klugen Kollegen diskutiert. Aachener Printen probiert – lecker, aber unglaublich hart! Den Aachener Dom besichtigt – da wurde sogar Otto der I. gekrönt, wusste ich gar nicht. War eine anstrengende Woche, aber das war es definitiv wert!
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Vorstellung von Projektergebnissen aus dem Maschinenbau auf der dghd2019

05.04.2019 - Die Umgestaltung des Laborpraktikums im Maschinenbau geht voran. Mittlerweile steht ein E-Learning-Angebot für die Studierenden bereit, welches theoretische Inhalte sowie Informationen zum Ablauf des Praktikums und Anleitungen zu notwendigen Vorberechnungen zur Verfügung stellt. Auf diese Weise bekommen die Studierenden die Möglichkeit sich besser auf das Praktikum vorzubereiten, die Zeit vor Ort im Labor kann intensiver genutzt werden. Auf der dghd2019 konnten wir Ergebnisse unserer Evaluationen vorstellen. Tatsächlich schätzten die Studierenden des Wintersemesters 2018/19 (mit E-Learning-Angebot) sowohl die Nützlichkeit des Laborpraktikums als auch ihre Zufriedenheit signifikant höher ein, als Studierende aus dem vergangenen Semester (Originalpraktikum, ohne E-Learning-Angebot). Die Ergebnisse der Studie zeigen jedoch auch, dass sich unsere Studierenden deutlich mehr Eigenständigkeit bei der Durchführung des Laborpraktikums wünschen. Wir sind also auf dem richtigen Weg, wenn auch noch nicht ganz am Ziel.
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Treffen der Arbeitsgruppe „Remote-Labore in Deutschland“ im Ruhrpott

18.01.2019 - Kurz vor Weihnachten luden Kollegen von der TU Dortmund zum Expertentreffen Remote-Labore in Deutschland. Eine gute Möglichkeit, um unser „Industrial eLab“ und unsere Forschungsergebnisse vorzustellen, aber auch um einen Überblick über diesbezügliche Aktivitäten in Deutschland zu bekommen. Das Spektrum reichte von Projektideen bis hin zu in der Lehre seit Jahren etablierten Remote-Laboren, wie GOLDi-Lab der TU Ilmenau.

Besonders beeindruckend waren die hiesigen Remote-Labor-Arbeitsplätze, insbesondere die im BMBF-Projekt ELLI entstandene „Teleoperative Prüfzelle zur Materialcharakterisierung für die Umformtechnik“, in der ein Kuka-Roboter das Handling von Prüfstücken übernimmt.

Das Treffen war wirklich eine gelungene Veranstaltung, was an der tollen Organisation durch die Dortmunder aber auch an der Heterogenität und Offenheit der Teilnehmer lag. Zwei Fragen wurden besonders intensiv diskutiert:

1. Wie kann der Erfolg eines Remote-Labors auch über Projektlaufzeiten hinaus gesichert werden?

2. Wie kann das Lernen aus Fehlern aber auch Stärken vorangegangener Remote-Labor-Ansätze ermöglicht bzw. vereinfacht werden?

In den Diskussionen hatte man tatsächlich teilweise das Gefühl, dass das sprichwörtliche Rad durch jeden Wissenschaftler, jedes Projekt immer wieder neu erfunden wird. Vielleicht kann das entstehende Netzwerk dem ja etwas entgegenwirken? In Planung sind unter anderem Informationsmaterialien wie Wiki-Artikel und Videos. Auf der Pre-Conference der dghd2019 in Leipzig werden wir uns erneut zusammensetzen und mit der Arbeit hoffentlich ein ordentliches Stück vorankommen.

 
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Arbeitsgruppe zu Remote-Laboren an deutschen Hochschulen gegründet

18.10.2018 - Zwar existieren in Deutschland mittlerweile eine ganze Reihe von Remote-Laboren, der Bekanntheitsgrad des Konzepts ist bislang aber eher gering. Um die Akteure zu vernetzen, gemeinsam an der Weiterentwicklung von Remote-Laboren zu arbeiten und bestehende Labore für andere Hochschulen zugänglich zu machen, hat sich die Community Working Group „Remote Labore in Deutschland“ gebildet. Vom Hochschulforum Digitalisierung unterstützt, wird am 16./17.12.2018 an der TU Dortmund ein erster Expertenworkshop stattfinden. Neben den Organisatoren der Arbeitsgruppe von der TU Dortmund, der Universität Stuttgart, der Hochschule Rhein-Waal, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der TU Ilmenau sind auch die RWTH und die FH Aachen, die Hochschule Düsseldorf, die TU Bergakademie Freiberg, die Hochschule Karlsruhe und die Hochschule Magdeburg-Stendal beteiligt. 
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Fleißig auf dem Netzwerktreffen des Hochschulforums Digitalisierung

10.10.2018 - Beim zweiten Netzwerktreffen des Hochschulforums Digitalisierung waren wir am 25. September in Berlin sogar mit zwei Präsentationen vertreten. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ stellten wir unser Projekt vor. Dabei ging es uns darum den Lehrenden vor Ort die Möglichkeiten und Herausforderungen von Remote-Laboren für unterschiedliche Fachbereiche zu verdeutlichen. In einem Barcamp konnten wir darüber hinaus auch LiaScript noch einmal der Öffentlichkeit präsentieren. Der Bedarf nach freier quelloffener Software zur einfachen Erstellung von interaktiven Lernmaterialien ist groß. Das zeigen auch viele Diskussionen zu Hürden bei der Erstellung von OER. Die TeilnehmerInnen am Barcamp waren von Idee und Umsetzung durchaus angetan, allerdings zeigte sich auch, dass der Zugang zu LiaScript für Nicht-Informatik-Affine offenbar schwieriger ist, als gedacht. Hier müssen wir ansetzen und überlegen, wie wir einen möglichst niedrigschwelligen Einstieg ermöglichen können.
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Konferenzen, Konferenzen

09.10.2018 - Der September ist Konferenzmonat. Auch die Mitarbeiter des „Industrial eLab“ waren unterwegs, um das Projekt und unsere Forschungsergebnisse vorzustellen.

DeLFI

Zunächst stellten wir auf der 16. E-Learning-Fachtagung Informatik 2018 (DeLFI) vom 10-12. September an der Goethe-Universität Frankfurt/Main Überlegungen und Erkenntnisse zur Sicherheitsarchitektur von Remote-Laboren vor. Sicherlich ein Nischenthema auf dieser Konferenz, wurde unsere Postervorstellung nichtsdestotrotz von vielen interessierten Kollegen besucht. Das Thema Remote-Labore scheint zunehmend in den Fokus der Hochschulen zu rücken. Eine Erkenntnis von der DeLFI ist zudem, dass unser Ansatz Compiler-Fehler-Schleifen der Studierenden als Basis für die Vorhersage von Drop-Out und Lernerfolg zu nutzen, derzeit auch von anderen Forschern verfolgt wird und auch dort vielversprechende Ergebnisse zeigt.

GMW

Die Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) fand in diesem Jahr gemeinsam mit der Jahrestagung des Netzwerkes E-Learning NRW an der Universität Duisburg-Essen statt. Neben altbekannten Gesichtern, die man jedes Jahr auf der GMW trifft, waren aus diesem Grund auch viele E-Learning Akteure des Landes NRW vor Ort, was den fachlichen Austausch bereicherte. Vom 12.-14. September wurden in Essen Forschungsergebnisse und Praxisprojekte vorgestellt und über die Vergangenheit und Zukunft von E-Learning an Hochschulen diskutiert. Aus unserem Projekt konnten wir Forschungserkenntnisse zur Integration von Präsenz- und Onlinephasen in Blended Learning-Szenarien beisteuern (vgl. Hawlitschek & Merkt, 2018). Die Konferenz-Proceedings mit unserem Beitrag finden Sie hier. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag in diesem Jahr jedoch nicht auf der Forschung, sondern auf der Implementierung von Digitalisierungsstrategien. Wenn man hört, was die anderen Hochschulen in mühevollen Prozessen diesbezüglich schon erreicht und auf die Beine gestellt haben, wird einem deutlich, wie sehr Magdeburg in Fragen der Digitalisierung noch hinterherhinkt.

Unser Beitrag: Hawlitschek, A. & Merkt, M. (2018). Die Relevanz der Integration von Präsenz- und Onlinephasen für den Lernerfolg in Blended-Learning-Szenarien. In B. Getto, P. Hintze & M. Kerres (Hrsg.), Digitalisierung und Hochschulentwicklung. Proceedings zur 26. Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (S. 188-199), Münster, New York: Waxmann.
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Jetzt online: Das Video zum eLab

27.07.2018 - Oft werden wir auf Konferenzen und Workshops gebeten, eine Live-Demo unseres eLabs vorzuführen, damit sich die Teilnehmenden besser vorstellen können, was so ein Remote-Labor eigentlich ist. Manchmal reicht dann die Zeit für eine Vorführung nicht, manchmal sind alle Roboter von unseren Studierenden belegt, ganz selten ist die Internet-Verbindung nicht ausreichend ... Für alle diejenigen, die noch keine Live-Demo vom eLab erleben durften, haben wir nun ein kurzes Video erstellt, welches einen ersten Eindruck vom Labor und den Projektzielen vermittelt. Das Video steht auf dem YouTube-Channel der OVGU unter https://youtu.be/bICfKRyKTwE zur Verfügung.



 

 
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Industrial eLab im internationalen Einsatz

28.06.2018 - Ausgehend von einer Präsentation des im Rahmen des Industrial eLabs entstandenen Remote-Labors in Bangkok besuchte eine 16 köpfige Studierendengruppe des International College King Mongkut's Institute of Technology Ladkrabang unter der Führung von Dr. Jochen Amrehn am 21. Juni die Fakultät für Informatik. Neben einer Laborführung absolvierten die Studierenden in einem dreistündigen Kurs eine der praktischen Aufgaben im Bereich der Mikrocontrollerprogrammierung mit dem System. Das unmittelbare Resultat aus diesem „Probelauf“ ist die Konzeption neuer Aufgabenkomplexe entsprechend den Lehrinhalten der thailändischen Universität, um das Magdeburger Remote-Labor im kommenden Wintersemester in den dortigen Lehrbetrieb einzubetten. Damit werden die Grundlagen für eine mögliche erweiterte Untersuchungsreihe zum unterschiedlichen Lernverhalten von Informatikstudierenden im internationalen Vergleich gelegt.

Karl erklärt einem thailändischen Studenten die Roboter

 
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Webinar

07.06.2018 - Unser Projekt „Industrial eLab“ zielt unter anderem darauf ab, nachhaltige Lehr-Lern-Konzepte und Softwarelösungen zur Verfügung zu stellen, die von Lehrenden in ihrem individuellen Kontext genutzt und angepasst werden können. Eines unserer Anliegen ist es daher, unser Projekt auch Lehrenden aus anderen Hochschulen vorzustellen. Einer Einladung des „Netzwerks digitale Hochschullehre in Sachsen-Anhalt“ im Rahmen einer Webinarreihe zu referieren, kamen wir deshalb gerne nach. Unter dem Titel “Jederzeit und überall im Labor lernen. Umsetzung, Chancen und Herausforderungen von Remote-Laboren am Beispiel ‚Industrial eLab‘“  stellten wir am 28. Mai 2018 unser Remote-Labor und ausgewählte Forschungsergebnisse vor. Für alle diejenigen, die nicht live dabei sein konnten: Das Webinar wurde aufgezeichnet und steht online zur Verfügung unter https://youtu.be/HvmyD9Ni36U
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Mit LiaScript E-Learning-Angebote wie Open-Source-Projekte entwickeln

05.04.2018 - Im Rahmen unseres Projektes wurde mit LiaScript eine Beschreibungssprache entwickelt, die es Lehrenden ermöglicht, digitale Lerninhalte mit ganz unterschiedlichen Medien und Formaten (z.B. Texte, Videos, Quizzes) einfach und schnell zu erstellen, mit anderen Lehrenden zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Auf der Tagung "Digitalisierung als Herausforderung für die Hochschuldidaktik" vom 21.-22. März 2018 an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz konnten wir LiaScript und das zugrundliegende Konzept im Rahmen einer Posterpräsentation vorstellen.

Interessierten Lehrenden stehen wir gerne für eine Einführung in LiaScript zur Verfügung! Ein Online-Kurs zum Selberlernen wird im weiteren Projektverlauf entstehen.

 
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Vorstellung von Forschungsergebnissen auf der dghd 2018

02.03.2018 - Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik fand in diesem Jahr vom 28.02.-02.03. am Karlsruher Institut für Technologie statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, nicht nur von Wissenschaftlern und Praktikern aus Deutschland, sondern auch aus dem deutschsprachigen Ausland. Aufgrund der Fülle an interessanten Beiträge, war es in diesem Jahr schwer, sich für Workshops oder Paper-Sessions (die bei der dghd „Impulsforum“ heißen) zu entscheiden. Ein Highlight der dghd war das Streitgespräch zwischen Gabi Reinmann und Manfred Prenzel. Während die beiden Diskutanten betont sachlich blieben, war dem Moderator anzumerken, dass sich bei Themen wie Projektmittel, Grundfinanzierung und Befristungen viel Frust an den Hochschulen angestaut hat.

In unserem eigenen Vortrag stellten wir Ergebnisse aus unserer ersten Studie zum eLab vor. Dabei fokussierten wir insbesondere auf das kooperative Lernen. Obwohl wir erst im letzten Impulsforum der Tagung vortragen durften, war der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt. „Einblicke in E-learning gestützte Lehr-/Lernangebote“, so der Titel des Impulsforums, wollten sich viele Teilnehmer offenbar nicht entgehen lassen. Dass alle vier Beiträge empirische Studien vorstellten, die sich mit unterschiedlichen Themen, wie der Relevanz der Anwendung von Lernstrategien für den Lernerfolg oder auch dem experimentellen Vergleich zwischen Blended-Learning, Online-Learning und einer reinen Präsenzveranstaltung beschäftigten, war sicherlich ebenfalls für das rege Interesse verantwortlich. Unseren Vortrag finden Sie hier.
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drittes Gesamtprojekttreffen 2017

20.12.2017 - Am 19.12. fand unser letztes Gesamtprojekttreffen für das Jahr 2017 statt. Die Projektpartner von Hochschule und Universität konnten sich vor Ort im Labor der Fakultät für Informatik einen Eindruck von den neuen Robotern und dem weiterentwickelten Lehr-Lern-System „eLab“ machen.

Wer noch die alte Robotergeneration kennengelernt hat, weiß wie sehr sich Grobi, Tiffy und Co. allein schon optisch von der früheren Version unterscheiden. Vor allem sind sie nun technisch deutlich stabiler, halten auch Kollisionen mit der Wand unbeschadet aus und die Gefahr von Kabelchaos wurde auf ein Minimum reduziert. Das Lehr-Lern-System kann nun auf der Basis von Markdown gestaltet und mit Inhalten gefüllt werden. Damit steht einer einfachen Anpassung an andere Lehr-Lern-Kontexte, auch durch Lehrende, die nicht aus der Informatik kommen, nichts mehr im Weg.

Im weiteren Verlauf des Projekttreffens wurden die bisher erreichten Arbeitsergebnisse vorgestellt und besprochen. Insgesamt können wir als Fazit ziehen, dass wir nach einem Dreivierteljahr Projektlaufzeit trotz der verzögerten Stellenbesetzungen gut im Zeitplan liegen und schon einige Meilensteine erreicht haben. Mehrere geplante Veröffentlichungen im kommenden Jahr werden das auch inhaltlich belegen.
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Industrial eLab auf e-teaching.org

13.12.2017 - Auf e-teaching.org stellen wir im Rahmen des Themenspecials "Was macht Lernen mit digitalen Medien erfolgreich?" das "Industrial eLab" vor. Dabei geben wir einen Einblick in die Vorteile und Herausforderungen der Nutzung von Remote Laboren. Die bisher gesammelten Erfahrungen in der Lehre sind ebenso in das Interview eingeflossen, wie erste Ergebnisse unserer empirischen Studien. Hier geht es direkt zum Interview: https://www.e-teaching.org/praxis/erfahrungsberichte/am-strand-oder-am-schreibtisch-erfolgreiches-digitales-lehren-und-lernen-mit-remote-laboren
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Teilnahme an der FDIBA-Konferenz in Bulgarien

06.12.2017 - Unter dem Titel “What are the key features of future Remote Labs? A critical evaluation of an existing one” konnte Jun.-Prof Sebastian Zug erste Projektergebnisse auf der FDIBA Conference “The Digital Transformation: Challenges in Technological, Scientific and Social Development” an der Technical University of Sofia in Bulgarien vorstellen. Die von der “Faculty of German Engineering and Industrial Management Education” ausgerichtete Konferenz fand vom 30.11.-01.12.2017 in Bulgarien statt. Neben den Fachkollegen begeisterten sich auch die anwesenden Vertreter von Firmen für den Remote-Lab-Ansatz, insbesondere vor dem Hintergrund der möglichen Nutzung in der Weiterbildung.
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Besuch aus China und Thailand

27.10.2017 - Am 25.10.2017 konnten wir zwei Professoren aus China und Thailand im eLab begrüßen. Neben einer Vorstellung des aktuellen Remote Lab-Systems und der neu entwickelten Roboter gaben wir auch einen ersten Einblick in mediendidaktische Forschungsergebnisse. Dabei stand die Weiterentwicklung des Remote Labs hin zu einer adaptiven Lernumgebung – angepasst an die Bedarfe der Nutzer – im Vordergrund. Im Anschluss wurden zukünftige Kooperationsmöglichkeiten, z.B. hinsichtlich der international vergleichenden Erforschung von Lernstilen und Programmierstrategien von Studierenden, besprochen.
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zweites Gesamtprojekttreffen 2017

31.08.2017 - Das zweite Gesamtprojekttreffen am 22. August 2017 nutzten die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des mediendidaktischen Forschungsschwerpunktes – Dr. Anja Hawlitschek und Till Krenz – um einen Überblick über die bisherigen Ergebnisse der empirischen Untersuchung zu geben. Die Ergebnisse zeigen, dass die intrinsische Motivation der Studierenden und die Zufriedenheit mit der didaktischen Integration von Online-Phasen im Remote Labor und Präsenzphasen einen statistisch signifikanten Einfluss auf den Lernerfolg hatten. Die bereits aufgrund von Erfahrungen in vergangenen Lehrveranstaltungen vermutete Heterogenität der Studierenden bezüglich des Vorwissens konnte ebenso statistisch nachgewiesen werden. Der festgestellte Zusammenhang zwischen Vorwissen und Prüfungsnote belegt die Relevanz der Integration adaptiver Elemente (z.B. Anleitungen, Hilfestellungen) zur Unterstützung der individuellen Studierenden bei Bedarf.
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Vorstellung eLab auf BMBF-Fachtagung

05.07.2017 - Mit einem Poster und im Rahmen einer kurzen Präsentation konnten wir das "Industrial eLab" auf der BMBF-Fachtagung "Hochschulen im digitalen Zeitalter" vorstellen. Die Veranstaltung am 03. und 4. Juli in Berlin war gut besucht und bot einen perfekten Rahmen zum Austausch mit WissenschaftlerInnen und Interessierten aus Hochschulforschung, Lehre und Praxis. 

Unser Poster ist hier zu finden: https://www.wihoforschung.de/_medien/downloads/16DHL1033-1034_Industrial%20eLab_Poster_Fachtagung.pdf

 
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Kick-Off Meeting

20.06.2017 -  Am 15.05.2017 wurde die interessierte Öffentlichkeit zum Kick-Off Meeting des Projektes Industrial eLab eingeladen. Nach einführenden Reden von Vertretern der beteiligten Hochschuleitungen, Frau Prof. Dr. Anne Lequy (Rektorin, Hochschule Magdeburg-Stendal) und Frau Prof. Dr. Franziska Scheffler (Prorektorin für Studium und Lehre, OvG Uni Magdeburg), wurde das Projekt in drei Vorträgen vorgestellt. Herr Jun. Prof. Dr. Sebastian Zug berichtete in einem Vortrag von bisherigen Erfahrungen mit dem Einsatz einer RemoteLab Infrastruktur im Rahmen der Lehrveranstaltung "Prinzipien und Komponenten eingebetteter Systeme". Im Anschluss blickte Frau Prof. Dr. Marianne Merkt aus mediendidaktischer Perspektive auf das RemoteLab als Lernumgebung. Herr Prof. Dr. Philipp Pohlenz schilderte den Arbeitsplan des Projektes und zum Abschluss wurden die TeilnehmerInnen von Herrn Prof. Dr. Harald Goldau (vertreten von Dipl-Ing. Ronny Stolze) eingeladen, die Laborhalle des Instituts für Maschinenbau der Hochschule Magdeburg-Stendal zu besichtigen.

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Letzte Änderung: 20.06.2017 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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